Wann Amalgam schädlich ist?

Die toxischen Wirkungen werden wahrscheinlich nicht direkt vom elementaren Quecksilber verursacht, sondern von den Quecksilberverbindungen, die daraus entstehen. Bei vergleichbarer Belastung wächst die Toxizität in der Reihe anorg. Hg(I) < anorg. Hg(II) < org. Hg(II) an.
•Quecksilberverbindungen reagieren mit SH-Gruppen von Proteinen (z. B. Enzymen in den Nierentubuli) wodurch zum einen deren Funktion gestört wird und zum anderen ein neues, dem Immunsystem bisher unbekanntes Protein entsteht, welches eine Autoimmunreaktion auslösen kann.
•Quecksilberverbindungen schädigen Membranen und reagieren mit Amino-gruppen, wie z. B. Nukleinsäuren, was zu einer Reduzierung des RNA-gehaltes in der Zelle führt.
•Quecksilber bindet wesentlich fester als Zink an das Trägerprotein Metallothionin, an dem Zink intrazellulär gebunden ist und verdrängt es aus der Zelle.
•Quecksilber bindet stark an Selen, wodurch ein Selenmangel entstehen kann und eine verminderte Funktion selenabhängiger Enzyme, die in nahezu allen Organen vorkommen, also Störungen verschiedener Organsysteme.
(z.B. Funktionsstörungen der Schilddrüse oder Unfruchtbarkeit des Mannes)
•Quecksilber, welches an Selen zu Quecksilberselenid gebunden ist, kann vom Körper nicht mehr ausgeschieden werden und reichert sich vornehmlich im Gehirn an.

Contact to Listing Owner

Captcha Code

Wann Amalgam schädlich ist?

Die toxischen Wirkungen werden wahrscheinlich nicht direkt vom elementaren Quecksilber verursacht, sondern von den Quecksilberverbindungen, die daraus entstehen. Bei vergleichbarer Belastung wächst die Toxizität in der Reihe anorg. Hg(I) < anorg. Hg(II) < org. Hg(II) an.
•Quecksilberverbindungen reagieren mit SH-Gruppen von Proteinen (z. B. Enzymen in den Nierentubuli) wodurch zum einen deren Funktion gestört wird und zum anderen ein neues, dem Immunsystem bisher unbekanntes Protein entsteht, welches eine Autoimmunreaktion auslösen kann.
•Quecksilberverbindungen schädigen Membranen und reagieren mit Amino-gruppen, wie z. B. Nukleinsäuren, was zu einer Reduzierung des RNA-gehaltes in der Zelle führt.
•Quecksilber bindet wesentlich fester als Zink an das Trägerprotein Metallothionin, an dem Zink intrazellulär gebunden ist und verdrängt es aus der Zelle.
•Quecksilber bindet stark an Selen, wodurch ein Selenmangel entstehen kann und eine verminderte Funktion selenabhängiger Enzyme, die in nahezu allen Organen vorkommen, also Störungen verschiedener Organsysteme.
(z.B. Funktionsstörungen der Schilddrüse oder Unfruchtbarkeit des Mannes)
•Quecksilber, welches an Selen zu Quecksilberselenid gebunden ist, kann vom Körper nicht mehr ausgeschieden werden und reichert sich vornehmlich im Gehirn an.