Petitionen

Mund auf gegen Amalgam

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Seit Juli 2018 wurde in Europa die Verwendung von Amalgam für Kinder bis 15 Jahre, Schwangere und stillende Frauen verboten. Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich ein generelles Amalgam-Verbot in Deutschland zu beschließen.

EUSurvey – Published Results

Quelle: EUSurvey – Published Results

Umfrage der EU zum Verbot von Amalgam 2014

Im Zuge der Ratifizierung der Minamata-Konvention konnte man im Herbst 2014 an einer öffentlichen Umfrage der EU teilnehmen und ein EU-weites Amalgam-Verbot fordern.
Das Ergebnis war überwältigend!
>>Aufforderung zur Teilnahme an der Umfrage
>>Die Umfrage der EU
>>Ergebnis der Umfrage.PDF
>>(EU-Webseite)
>>Pressekonferenz zu den Ergebnissen

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Mund auf gegen Amalgam

1. Amalgam ist Sondermüll

Amalgam besteht zu 50% aus Quecksilber, einem der giftigsten Elemente der Erde. Es muss als Sondermüll entsorgt werden und ist schädlich für die Umwelt.

2. Amalagam ist ein Gesundheitsrisiko

Zwischen der Zahl der Amalgamfüllungen und dem Grad der Quecksilber-Belastung besteht ein nachgewiesener Zusammenhang.

3. Es gibt ausreichend Alternativen

Zahnärzte sind nicht mehr auf Amalgam angewiesen. Effektive, günstige und verträgliche Materialien stehen ausreichend zur Verfügung.

4. Andere Länder haben Amalgam verboten

In Norwegen und Schweden wird seit 2008/09 komplett auf Amalgam verzichtet.

5. Vorsorge oder wirtschaftliche Interessen?

Es darf nicht sein, dass Amalgam in Deutschland aufgrund von finanziellen Interessen erlaubt bleibt und das Vorsorgeprinzip – im Interesse der Gesundheit – missachtet wird.

 

Umweltmediziner stellen bei Patienten mit chronischen Erkrankungen immer häufiger hohe Schadstoffbelastungen fest und fordern einen besseren Schutz der Bevölkerung.

Eine häufige Ursache ist hochgiftiges Quecksilber, dessen Verbreitung in der Umwelt stark angestiegen ist. Hohe Dosen können tödlich sein, aber auch relativ geringe Mengen können bereits schwerwiegende Gesundheitsschäden nach sich ziehen. Quecksilber und seine Verbindungen schaden dem zentralen Nervensystem, der Niere, Leber, Schilddrüse, Augen, Zahnfleisch, Haut und sie stören das Immunsystem. Sie können Tremor, Lähmungen, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und emotionale Schwankungen verursachen.

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Petition für ein Amalgamverbot in der Zahnmedizin!

Im Dezember 2016 haben wir zur Unterzeichnung einer Petition für ein Amalgamverbot in der Zahnmedizin vom Europäischen Parlament aufgerufen.
www.change.org/amalgam

Auch die hohe Beteiligung konnte dazu beitragen, dass folgendes Ergebnis bei den Verhandlungen zur Umsetzung des Quecksilberabkommens in Europa für Amalgam erreicht werden konnte

Ab dem 1. Juli 2018 wird die Verwendung von Amalgam bei Kindern bis 15 Jahren sowie bei schwangeren und stillenden Frauen verboten.

– Zum 1. Januar 2019 wird eine eigene Sammlung und sichere Entsorgung quecksilberhaltiger Abfälle aus Zahnarztpraxen europaweit vorgeschrieben. -Das betrifft sowohl Rückstände wie Knet- und Stopfreste, Kapseln mit Amalgam-Anhaftungen oder Amalgamfüllungen in extrahierten Zähnen als auch die in Deutschland bereits seit 1989 vorgeschriebenen Amalgamabscheider mit einem Abscheidegrad von mindestens 95% (Amalgamabscheider müssen zudem, den Empfehlungen der Hersteller entsprechend, regelmäßig gewartet werden). Ein weiterer Sonderfall sind die Filtersiebe, die unter dem Speibecken eingebaut sind. Sie dürfen nicht abgespült werden, denn dadurch könnte Amalgamschlacke in das Abwasser gelangen, sondern müssen regelmäßig gewechselt und entsorgt werden. – Alle amalgamhaltigen Abfälle sind Sondermüll und müssen dementsprechend dem Entsorger übergeben werden.

– Ab Januar 2019 darf Amalgam europaweit nur noch in verkapselter Form angewendet werden.

weitere Maßnahmen:

– Bis Juli 2019 soll jeder Mitgliedstaat einen nationalen Maßnahmenplan ausarbeiten, wie die Verwendung von Amalgam noch weiter gesenkt werden kann. – Dies ist besonders relevant für Mitgliedstaaten wie Deutschland, bei denen viele der EU-Maßnahmen ohnehin schon Standard sind.

– Bis zum 30. Juni 2020 muss die Europäische Kommission eine Studie vorlegen und soll untersuchen, ob ein generelles Amalgamverbot, vorzugsweise bis 2030, unter Berücksichtigung nationaler organisatorischer Voraussetzungen bei der medizinischen Versorgung, umgesetzt werden kann.