Sichere Amalgamentfernung

Amalgam-Füllungen, die älter als zehn Jahre sind, sollten vom  Zahnarzt geprüft werden. Dann beginnen sie, kaputt zu gehen und lösen sich zum Beispiel an der Seite auf. Dann sollten sie durch andere Füllungen ersetzt werden.

Zeichen von Quecksilberablagerungen im Körper können sich in Müdigkeit, Abgeschlagenheit, einem allgemeinen Unwohlsein, Zungenbrennen, Metallgeschmack im Mund oder gerötetem Zahnfleisch, unklaren Gelenk – und Kopfschmerzen bemerkbar machen.  Die höchste Quecksilber Exposition entsteht beim Legen und beim Herausbohren einer Amalgamfüllung. Insbesondere beim Herausbohren können kleinste Amalgampartikel in die Mundhöhle gelangen und über die Schleimhäute in den Körper aufgenommen werden. Gleichzeitig werden giftige Quecksilberdämpfe freigesetzt.

Die Amalgamentfernung funktioniert so:

1. Kofferdam: Der zu behandelnde Zahn wird durch ein spezielles Spanngummi von der Mundhöhle und den Nachbarzähnen isoliert.

2. Spezielle Absaugkanüle: Hierbei umschließt eine spezielle Kunststoffkappe (Clean-Up-System aus Schweden) den Zahn und ist mit einem leistungsfähigen Sauger verbunden.

3. Sauerstoff: Mittels einer Sauerstoff-Nasensonde ist es möglich, Sie während des Herausbohrens des Amalgams zusätzlich mit Sauerstoff zu versorgen.

4. Mundspülung: Eine spezielle Mundspülung kann Quecksilber binden, sofern doch etwas in den Rachen gelangt.

Durch spezielle Bohrer und eine niedrige Drehzahl ist für zusätzlichen Schutz gesorgt.

Sind alle Amalgamfüllungen entfernt und die Zähne mit provisorischen Füllungen versorgt, kann die Amalgamsanierung weiterhin unterstützt werden.

Während das Amalgam in Ihrem Mund war, wurde dauerhaft in sehr geringen Mengen Quecksilber über die Schleimhäute und über die Dentinkanälchen in die Blutbahn abgegeben. Die Halbwertszeit von Quecksilber beträgt etwa 30 Jahre. Dies bedeutet, dass nach 30 Jahren im Körper vorhandenes Quecksilber zu 50 % abgebaut ist. Über spezielle Komplexbildner wird das Quecksilber aus dem Körper gebunden und innerhalb von etwa 6 Monaten über den Darm ausgeschieden. Ist dies alles erreicht, können die Zähne definitiv mit neuen Füllungen aus Kunststoff, Keramik oder Gold neu und dauerhaft versorgt werden.

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Sichere Amalgamentfernung

Amalgam-Füllungen, die älter als zehn Jahre sind, sollten vom  Zahnarzt geprüft werden. Dann beginnen sie, kaputt zu gehen und lösen sich zum Beispiel an der Seite auf. Dann sollten sie durch andere Füllungen ersetzt werden.

Zeichen von Quecksilberablagerungen im Körper können sich in Müdigkeit, Abgeschlagenheit, einem allgemeinen Unwohlsein, Zungenbrennen, Metallgeschmack im Mund oder gerötetem Zahnfleisch, unklaren Gelenk – und Kopfschmerzen bemerkbar machen.  Die höchste Quecksilber Exposition entsteht beim Legen und beim Herausbohren einer Amalgamfüllung. Insbesondere beim Herausbohren können kleinste Amalgampartikel in die Mundhöhle gelangen und über die Schleimhäute in den Körper aufgenommen werden. Gleichzeitig werden giftige Quecksilberdämpfe freigesetzt.

Die Amalgamentfernung funktioniert so:

1. Kofferdam: Der zu behandelnde Zahn wird durch ein spezielles Spanngummi von der Mundhöhle und den Nachbarzähnen isoliert.

2. Spezielle Absaugkanüle: Hierbei umschließt eine spezielle Kunststoffkappe (Clean-Up-System aus Schweden) den Zahn und ist mit einem leistungsfähigen Sauger verbunden.

3. Sauerstoff: Mittels einer Sauerstoff-Nasensonde ist es möglich, Sie während des Herausbohrens des Amalgams zusätzlich mit Sauerstoff zu versorgen.

4. Mundspülung: Eine spezielle Mundspülung kann Quecksilber binden, sofern doch etwas in den Rachen gelangt.

Durch spezielle Bohrer und eine niedrige Drehzahl ist für zusätzlichen Schutz gesorgt.

Sind alle Amalgamfüllungen entfernt und die Zähne mit provisorischen Füllungen versorgt, kann die Amalgamsanierung weiterhin unterstützt werden.

Während das Amalgam in Ihrem Mund war, wurde dauerhaft in sehr geringen Mengen Quecksilber über die Schleimhäute und über die Dentinkanälchen in die Blutbahn abgegeben. Die Halbwertszeit von Quecksilber beträgt etwa 30 Jahre. Dies bedeutet, dass nach 30 Jahren im Körper vorhandenes Quecksilber zu 50 % abgebaut ist. Über spezielle Komplexbildner wird das Quecksilber aus dem Körper gebunden und innerhalb von etwa 6 Monaten über den Darm ausgeschieden. Ist dies alles erreicht, können die Zähne definitiv mit neuen Füllungen aus Kunststoff, Keramik oder Gold neu und dauerhaft versorgt werden.