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Quecksilberemission im Koalitionsvertrag

„Kohle-Kraftwerke müssen die Anforderungen der strikteren Emissionsbandbreiten nach dem Stand der Besten Verfügbaren Technik zu Großfeuerungsanlagen einhalten.“
„Amalgam in Deutschland zu einem konkreten Zeitpunkt, aber vorzugsweise ab 2020, generell verbieten.“

 

 

COP4 der Minamata Convention in Bali

UN-Beschluss: Weltweiter Schutz von Kindern und Schwangeren vor Amalgamfüllungen

Nusa Dua. Auf der vierten UN-Konferenz der Minamata-Konvention über Quecksilber (21.-25. März in Bali) haben sich mehr als 130 Länder darauf geeinigt, vulnerable Bevölkerungsgruppen vor der Verwendung von Amalgam in der Zahnmedizin zu schützen. Ab dem 25. Juni 2022 sollen weltweit keine Amalgamfüllungen mehr bei Kindern, Schwangeren und stillenden Frauen verwendet werden. 

Die Minamata-Konvention ist ein internationales Abkommen zur Verringerung der Emissionen von Quecksilber, dass 2017 in Kraft getreten ist. Vertragsgemäß wurde die Liste der quecksilberhaltigen Produkte in diesem Jahr überarbeitet, weshalb Amalgamfüllungen im Fokus standen. Sie bestehen zu 50% aus Quecksilber.

Sowohl die EU, als auch die 37 Parteien der Afrikanischen Region hatten Vorschläge zur Regulierung der Verwendung von Amalgamfüllungen eingereicht. Der Vorschlag der Afrikanischen Union sah einen generell­­­­en Ausstieg bis 2029 vor, während die EU forderte, zunächst nur die derzeit in Europa geltenden Maßnahmen in den Vertrag aufzunehmen.

Im Vorfeld der Konferenz wurde den Parteien vom Sekretariat der Konvention und der WHO Informationen über die Verfügbarkeit von Alternativen und Erfahrungen mit dem schrittweisen Ausstieg zur Verfügung gestellt. Die WHO forderte eine weltweite Umstellung auf ‚minimal-invasive‘ und quecksilberfreie Zahnmedizin.

Am Ende musste die Afrikanische Region nach langen Diskussionen dem Druck nachgeben und stimmte einem etwas verwässerten Vorschlag der EU und einem Kompromiss bei der Forderung nach nationalen Plänen zu.

Ab dem 25. Juni 2022 gilt:

  1. Amalgam soll nur noch in verkapselter Form verwendet werden.
  2. Jede Partei soll von der Verwendung von Amalgam bei Milchzähnen, Patienten unter 15 Jahren, Schwangeren und stillenden Frauen abraten oder diese ausschließen bzw. verbieten, indem sie entsprechende Maßnahmen ergreift, es sei denn der Zahnarzt hält dies für notwendig aufgrund der Bedürfnisse des Patienten.

Außerdem soll ein überarbeitetes Berichtsformat der Minamata Konvention erstellt werden, um Informationen über die national ergriffenen Maßnahmen zur Verringerung der Verwendung von Amalgam zu sammeln.

„Die Welt ist sich einig, dass Amalgam für sich entwickelnde Kinder nicht sicher ist – weder im Mund noch in ihrer Umwelt. Das ist ein erster Schritt.“

In der EU sind Amalgamfüllungen bei Kindern bis zu 15 Jahren, Schwangeren und stillenden Frauen bereits seit 2018 verboten und alle Mitgliedstaaten haben nationale Pläne zum Ausstieg verfasst. Ein Gesetzentwurf der Europäischen Kommission für eine EU-weite Regelung zum generellen Ausstieg wird bis Jahresende ausgearbeitet.

„In Europa sind wir bereits auf der Zielgeraden. Jetzt müssen wir so schnell wie möglich anderen Ländern helfen. — In Afrika gibt es kaum eine Infrastruktur, um die giftigen Abfälle zu entsorgen. Sie wollen lieber aussteigen, als diese aufbauen zu müssen; wo doch Amalgam ohnehin keine Zukunft hat.“

„Wir erwarten auch von Deutschland, den generellen Amalgam-Ausstieg noch in diesem Jahr zu beschließen. Polen hat es im Februar vorgemacht und Amalgamfüllungen ohne eine Übergangsphase aus den gesetzlichen Kassenleistungen gestrichen. Es gibt keine Ausreden mehr. Selbst die Hersteller von Amalgam verlassen das sinkende Schiff.“

Seit Mai 2021 sind die gesetzlichen Sicherheits-Anforderungen (durch die neue Medizinprodukte-Verordnung) deutlich gestiegen und stellen eine Herausforderung für die Zulassung von Amalgamfüllungen in Europa dar.

Hersteller müssen jetzt nachweisen, dass die Freisetzung von Quecksilber und anderen Bestandteilen von Amalgam die Sicherheitsschwellenwerte unter allen möglichen Bedingungen wie Zähneknirschen, Kauen, Alterskorrosion oder oralem Galvanismus nicht überschreitet.

Sollte sich die Hürde als zu hoch herausstellen, würde die Verfügbarkeit spätestens im Mai 2024 versiegen. Bislang wurde keine Zulassung nach diesen neuen Kriterien erteilt, im Gegenteil:

Eine aktuelle Recherche der IG Umwelt-ZahnMedizin hat ergeben, dass bereits Dentsply Sirona, Kerr, Ivoclar, Ardent, DMP, DMG und Unodent aus dem Geschäft in Europa ausgestiegen sind oder angekündigt haben auszusteigen.

Weitere Informationen:

Summary report, 21–25 March 2022, 4th Meeting of the Conference of the Parties to the Minamata Convention on Mercury (2nd Part), Earth Negotiations Bulletin https://enb.iisd.org/Minamata-Convention-Mercury-COP4-2-summary

„Amalgam-Hersteller geben auf: Anforderung an EU-Zulassung für Amalgamfüllungen zu hoch“, IG Umwelt-Zahnmedizin https://www.ig-umwelt-zahnmedizin.de/aktuelles/6835/

„Polen: Kein Amalgam mehr im öffentlichen Gesundheitssystem“, IG Umwelt ZahnMedizin https://www.ig-umwelt-zahnmedizin.de/aktuelles/polen-kein-amalgam-mehr-ueber-die-gkv/

„Nationale Aktionspläne: Verwendung von Dentalamalgam in Europa“, IG Umwelt-ZahnMedizin https://www.ig-umwelt-zahnmedizin.de/aktuelles/update-nationale-aktionsplaene-zum-ausstieg-aus-der-verwendung-von-amalgam-in-der-eu/

Fotos (in hoher Auflösung verfügbar):


COP4 Opening Ceremony, Foto von IISD/ENB – Kiara Worth


COP4 Nusa Dua Convention Center in Bali, Foto von IISD/ENB – Kiara Worth


World Alliance for Mercury-Free Dentistry, Foto von IISD/ENB – Kiara Worth


Florian Schulze, Geschäftsführer der IG Umwelt-ZahnMedizin, Foto von To Lien

Polen: Kein Amalgam mehr im öffentlichen Gesundheitssystem

Polen hat angekündigt, Amalgamfüllungen ohne Übergangsphase aus den Leistungen der Gesetzlichen Krankenversorgung  zu streichen – 9 Jahre früher als von der Quecksilberverordnung (für 2030) vorgesehen.

Das polnische Gesundheitsministerium musste seine garantierten Leistungen noch an das Verbot für Amalgamfüllungen bei Kindern, Schwangeren und stillenden Müttern anpassen und hat nun angekündigt, Amalgamfüllungen direkt bei der gesamten Bevölkerung durch Alternativen zu ersetzen.

Die kostenlose Grundversorgung umfasst nun:

  • Glasionomerzemente,
  • Glasionomerzemente mit höherer Dichte und
  • harzverstärkte Glasionomerzemente

Ein willkommener Nebeneffekt dieser Regelung ist, dass nicht alle Zahnarztpraxen, sondern nur die Praxen, in denen Amalgam entfernt wird, mit Amalgamabscheidern ausgestattet sein müssen. (Über die Abscheiderpflicht und die damit verbundenen Kosten gab es in Polen viele Diskussionen)

Entfernung von Amalgam wird neue Position der gesetzlichen Leistungen

Die Kosten für Abscheider sollen durch die neue Leistungen für die Entfernung von Amalgamfüllungen kompensiert werden. Ausserdem können die Abscheider steuerlich abgeschrieben werden. Die Verordnung wird 14 Tage nach ihrer Bekanntgabe in Kraft treten.

Im Namen des European Centers for Environmental Medicine hatten wir uns gemeinsam mit unserer Partner-NGO EKO-Unia für einen schnellen Ausstieg aus der Verwendung von Amalgam in Polen eingesetzt und sicherlich hat die veröffentlichung der Wroclaw Deklaration zum Umdenken beigetragen.

Weitere Informationen:

Hier ist der Link zum polnischen Entwurf der Überarbeitung der Gesetzlichen Leistungen: https://legislacja.rcl.gov.pl/projekt/12357009

Neue Erstattungsbeträge für die vollständige Präparation und Restauration von Kavitäten und die Entfernung von Amalgam sollen in den kommenden 4 Monaten beschlossen werden.

Pre-COP4.2 Side Event: World Alliance for Mercury-Free Dentistry

In dem Side-Event zur Vorbereitung auf die COP4 der Minamata Konvention über Quecksilber wird auf die Gefahren von Amalgamfüllungen, insbesondere für Kinder und Frauen im Gebährfähigen Alter hingewiesen und die Verfügbarkeit von quecksilberfreien Alternativen zu Amalgamfüllungen erklärt. Darüber hinaus werden die Vorschläge der afrikanischen Region und der Europäischen Union zur Ergänung der Minamata Konvention vorgestellt und es wird erläutert, warum die Aufnahme eines Amalgam-Ausstiegs ein wichtiger Schritt zur Erreichung des Ziels des Minamata-Übereinkommens ist, die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu schützen.

Hier geht’s zum Youtube-Video.

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die IG Umwelt-Zahnmedizin, sich erfolgreich als Beobachter der Minamata Konvention akkreditieren konnte und somit an der 4. Konferenz der Parteien com 21.-25. März persöhnlich teilnehmen kann.

 

Amalgam-Hersteller geben auf: Anforderung an EU-Zulassung zu hoch

Seit die neue Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) am 26. Mai 2021 in Kraft getreten ist, steigen Hersteller reihenweise aus dem Geschäft aus.

Von den 23 europäischen Amalgamfüllungsherstellern, die in der EU-Machbarkeitsstudie zum Amalgam-Ausstieg (von 2020) aufgeführt waren, sind nur noch 3 kleinere Hersteller übrig, die noch nicht ihren Ausstieg erklärt haben.

Zuletzt haben sich Kerr und DMG zurückgezogen; Ivoclar, DMP, Ardent und UnoDent (das kein EU-Hersteller mehr ist) haben bestätigt, dass sie in naher Zukunft aussteigen werden. Nordiska hat seine Produktion in die USA verlegt, und die Amalgamsparte von Safina wurde von Silmet in Israel übernommen.

Nur Cavex, Madespa, World Work Srl und Global Dental Trade (das im EU-Bericht für 2020 nicht aufgeführt war) haben ihren Ausstieg noch nicht erklärt, aber ihre Zertifizierungen gemäß 93/42/EWG laufen bald aus.

Ein Beschluss zum Amalgamausstieg in Europa würde kaum noch europäische Hersteller wirtschaftlich treffen.

Für Zertifizierungen nach der MDR müssen aber auch internationale Hersteller nachweisen, dass die Freisetzung von Quecksilber und anderen Bestandteilen von Amalgam (in Masse/Zeiteinheit) die Sicherheitsschwellenwerte unter allen möglichen Bedingungen wie Zähneknirschen, Kauen, Alterskorrosion oder Mundgalvanismus nicht überschreitet. Dies sind Anforderungen, die Amalgamfüllungen früher nicht erfüllen mussten.

Die Übergangsfrist, in der Zertifikate nach der alten Medizinprodukterichtlinie (MDD 93/42/EWG) noch gültig sind, endet spätestens am 26. Mai 2024 und Zertifizierungen nach MDR 2017/745 wurden bisher nicht erteilt.

Der große US-Hersteller Dentsply Sirona hat seine Produktion von Dentalamalgam im Jahr 2020 eingestellt und nur noch Lagerbestände aus den Dentaldepots können bis 2024 in Europa verkauft werden.

Wie kann die EU an Amalgamfüllungen festhalten, wenn es starke Anzeichen dafür gibt, dass sie bis 2025 nicht mehr auf dem europäischen Markt erhältlich sein könnten?

Im Folgenden finden Sie eine Liste der wichtigsten Akteure auf dem europäischen Markt (einschließlich Hersteller von außerhalb der EU) mit den Ablaufdaten ihrer Zertifikate für Dentalamalgam und den Ausstiegsdaten.

  • Merz Dental (Deutschland, Ausstieg Dezember 2019)
  • Dentsply Sirona (USA, CE 93/42/EWG gültig bis 26/05/2024, Ausstieg Dezember 2020)
  • DMG (Deutschland/US, Ausstieg 2021)
  • Envista Holdings (Kerr, USA/Italien, Ausstieg Januar 2022)
  • Uno Dent (UK, CE 93/42/EEC gültig bis 01/09/2022, Ausstieg Juni 2022 angekündigt)
  • AB Ardent (Schweden, CE 93/42/EEC gültig bis 01/09/2022 – Ausstieg September 2022 angekündigt)
  • Ivoclar Vivadent (Lichtenstein, CE 93/42/EWG gültig bis 26/05/2024 –  Ausstieg Dezember 2022 angekündigt)
  • DMP (Griechenland, CE 93/42/EEC gültig bis 26/05/2024 – Ausstieg 2024 angekündigt)

 

  • Cavex Holland BV (Niederlande, CE 93/42/EWG gültig bis 04/08/2022 – Ausstieg in Deutschland Jan 2022)
  • World Work Srl (Italien, CE 93/42/EWG gültig bis 20/9/2022)
  • Wykle Research (Nordiska Dental AB, US, CE 93/42/EWG gültig bis 30/09/2022)
  • Global Dental Trade (Tschechische Republik, CE gültig bis 18/12/2022)
  • Madespa S.A (Spanien, CE 93/42/EWG gültig bis 19/02/2023)
  • Silmet (Safina, Israel, CE 93/42/EWG gültig bis 06/03/2024)
  • SDI Limited (Australien, CE 93/42/EWG gültig bis 26/05/2024)
  • Henry Schein (USA, CE 93/42/EWG ?)

Weitere Akteure auf dem Nicht-EU-Markt kommen insbesondere aus China, Indien, Mexiko, der Türkei und den USA.

Auf der Webseite des European Center for Environmental Medicine haben wir einen Tracker eingerichtet, auf dem wir neue Informationen regelmäßig einpflegen:

Manufacturers leaving the business of dental amalgam in Europe

Update: Verwendung von Dentalamalgam in Europa

Gemäß der Europäischen Quecksilberverordnung (EU 2017/852) darf Amalgam in der EU seit dem 1. Juli 2018 nicht mehr für die Behandlung von Milchzähnen, bei Kindern unter 15 Jahren und schwangeren oder stillenden Frauen verwendet werden, es sei denn, der Zahnarzt hält es aufgrund der spezifischen medizinischen Bedürfnisse des Patienten für absolut notwendig.
 
Jeder Mitgliedstaat musste zudem einen Nationalen Aktionsplan (bis zum 1. Juli 2019) vorlegen, um die Verwendung von Zahnamalgam weiter zu reduzieren und vorzugsweise bis 2030 auslaufen zu lassen. Bis heute wurden 26 von 27 Plänen veröffentlicht:

  • 10 Mitgliedstaaten haben einen generellen Ausstiegs-Plan vorgelegt: Italien, Kroatien, Slowenien, die Slowakei, die Tschechische Republik, Finnland, die Niederlande, Irland, Spanien und Griechenland. Schweden hat die Verwendung von Amalgam bereits vor einem Jahrzehnt eingestellt. Estland, wo der Amalgamverbrauch bereits unter 5 % liegt, prüft derzeit die Möglichkeit eines vollständigen Ausstiegs.
  • Litauen und die Niederlande haben die Verwendung von Amalgam aus den Lehrplänen der Universitäten genommen, sodass die neue Generation von Zahnärzten kein Amalgam mehr verwenden wird.
  • Kroatien und Zypern erweitern den Schutz für Kinder, indem sie das Mindestalter für Amalgam auf 18 Jahre angehoben hat, Slowenien auf 25 Jahre.
  • Österreich erweiterte den Schutz, indem es empfiehlt, Amalgam bei Personen mit Nierenerkrankungen oder bestimmten neurologischen Erkrankungen nicht zu verwenden.
  • Spanien wird Amalgam nur noch bei nachgewiesener medizinischer Notwendigkeit und nur in Krankenhäusern zulassen – die derzeitige Amalgamverwendung liegt bei 1 %!
  • In Portugal ist ab 2021 eine schriftliche Einwilligung nach Aufklärung für Amalgam erforderlich.
  • Finnland, Irland, die Slowakei, die Tschechische Republik, Kroatien, Slowenien und Ungarn werden in den kommenden Jahren ihre öffentliche Gesundheitsversorgung auf quecksilberfreie Alternativen umstellen.
  • Polen nimmt Amalgamfüllungen aus den Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems und ersetzt sie durch Glasionomerzemente – 9 Jahre früher als in der Quecksilberverordnung vorgesehen.
  • Nachdem Dänemark schon vor langer Zeit die Verwendung von Amalgam in  Milchzähnen verboten hatte, wurde auch die Verwendung in den bleibenden Zähnen bis auf vier begrenzte Ausnahmen untersagt.  Die Verwendung von Amalgam liegt jetzt unter 2 %.
  • Estland, Litauen, Lettland, Griechenland, Zypern und Deutschland haben bisher nur vorläufige Pläne (mit einer Bewertung der tatsächlichen Verwendung) vorgelegt und angekündigt, langfristige Pläne nachzureichen.
  • Lettland ist bereits dabei, seinen langfristigen Plan zu erstellen.

Nicht-EU-Mitglieder im Übergang zu quecksilberfreier Zahnmedizin:

  • Norwegen (2008), die Republik Moldau (2020) und Neukaledonien (Frankreich) haben die Verwendung von Amalgam generell und ohne Ausnahmen eingestellt.
  • Island, Albanien und das Vereinigte Königreich haben sich dem Ausstieg aus der Verwendung für Kinder unter 15 Jahren, schwangere und stillende Frauen angeschlossen.
  • Die Schweiz verbietet die Verwendung von Amalgam in Fällen, in denen eine quecksilberfreie Alternative bevorzugt werden kann. Die Verwendung liegt bei unter 1 %.
  • Russland und Armenien haben erklärt, dass sie keine Amalgamfüllungen verwenden.
  • Und da Zahnamalgam zu Sowjetzeiten nicht erlaubt war, hat seine Verwendung in der Ukraine, Weißrussland, Georgien, Aserbaidschan, Kirgisistan, Kasachstan, Usbekistan und Turkmenistan nie an Bedeutung gewonnen.

Eine kürzlich veröffentlichte WHO-Studie hat ergeben, dass zwei Drittel der europäischen Länder die Verwendung von Zahnamalgam bis 2025 eingestellt haben werden. (Link)

Bei jeder zusätzlichen Amalgamfüllung wird Quecksilber in die Umwelt freigesetzt. Dies ist unerwünscht und wird die erhebliche Umweltbelastung verlängern. Hier ist eine kurze Übersicht über die Maßnahmen in den einzelnen Länder: 
 
(Diese Liste wird auf der Webseite des European Center for Environmental Medicine regelmäßig aktualisiert. Hier gehts zum Tracker.)
 
Europäische Union

1. Schweden (derzeitige Verwendung von Amalgam: 0%)

  • Seit 1999 werden keine Amalgamfüllungen mehr von gesetztlichen Krankenkassen erstattet.
  • 2009 wurde die Verwendung von Dentalamalgam mit folgenden Ausnahmen verboten: 1) unter besonderen medizinischen Bedingungen 2) wenn andere Füllungsmaterialien nicht verwendet werden können oder keine adäquate Versorgung bieten
  •  Schweden hat die Ausnahmen am 31. Dezember 2011 zurückgenommen

2. Dänemark (die Verwendung von Amalgam ist von 2007 bis 2017 von 22 % auf 1,7 % zurückgegangen)

  • Seit 1995 ist die Verwendung von Dentalamalgam als Füllungsmaterial in bleibenden Backenzähnen nur noch in folgenden Ausnahmen erlaubt: 1) keine Trockenlegung möglich 2) schwierige Zugänglichkeit der Kavität 3) besonders große Kavität 4) großer Abstand zum Nachbarzahn

3. Italien (derzeitige Verwendung: <2,2%)

  • Italien hat einen nationalen Plan vorgelegt, in dem Maßnahmen zur schrittweisen Verringerung der Verwendung von Amalgam in der Zahnmedizin beschrieben werden, um das Ziel des vollständigen Ausstiegs (Phase Out) bis zum 31. Dezember 2024 zu erreichen.

4. Polen (derzeitige Verwendung: 20%-26%)

  • Polen hat am 25. Februar 2022 angekündigt, Quecksilberfüllungen ohne Übergangszeit aus den Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems zu streichen.
  • Ein vorläufiger Nationaler Aktionsplan legte den Schwerpunkt auf die Ausbildung von Zahnärzten in der Verwendung von Alternativen und Kariesprävention.

5. Kroatien (Plan bis 2025, derzeitige Verwendung >30%)

  • Seit dem 24. Februar 2020 sind alternative Füllungen für Kinder bis zum 18. Lebensjahr sowie für schwangere und stillende Frauen in der gesetzlichen Krankenversicherung Standard.
  • Bis zum 31.12.2025 wird der Anspruch auf die volle Erstattung alternativer Füllungen auf alle Versicherten ausgeweitet, was den Einsatz von Amalgam auf ein Minimum reduzieren wird.

6. Slowenien (Verwendung von Amalgam: 71 % im Jahr 2012)

  • Bis zum 1. Januar 2025 wird die Verwendung von Amalgam bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 25 Jahren auslaufen.
  • Bis zum 1. Januar 2027 wird die Verwendung von Amalgam bei Prämolaren (Backenzähne Nr. 4+5) der Allgemeinbevölkerung auslaufen.
  • Bis zum 1. Januar 2030 wird die Verwendung von Amalgam generell auslaufen. Ab 2030 werden Amalgamfüllungen nur noch in bestimmten Ausnahmefällen verwendet.

Die gesetzlichen Krankenkassen werden alternative Füllungen (Komposite) anstelle von Amalgam erstatten, mit einer Einschränkung für Patienten, die in den letzten zwei Jahren keinen Zahnarzt aufgesucht haben. Das öffentliche Gesundheitssystem wird bis Ende 2022 dahingehend angepasst.

7. Slowakei (derzeitige Verwendung von Amalgam: 30%)

  • Die Slowakei hat ein vollständiges Verbot von Amalgam ab dem 1. Januar 2031 im nationalen Gesetz Nr. 578/2004 Slg. verankert. Die zuständige regionale Behörde kann Zahnärzten bei Missachtung eine Geldstrafe von bis zu EUR 3.919,- auferlegen.
  • In den nächsten Jahren ist eine Anpassung der öffentlichen Bezuschusses von alternativen Füllungen geplant.
  • Glasionomerzemente, die von allen Krankenkassen für die gesamte Bevölkerung voll erstattet werden, sind als Standardmaterial für Füllungen anerkannt.

8. Tschechische Republik (Verwendung von Amalgam: 92 % im Jahr 2012)

  • Der NAP sieht vor, dass bis 2030 die Verwendung von Dentalamalgam nur noch 1% der Gesamtzahl der Restaurationen ausmachen soll.
  • Spätestens 2025 soll eine einheitliche, materialunabhängige Vergütung von Zahnfüllungen durch die gesetzlichen Krankenkassen möglich sein.
  • Ab 2030 werden Amalgamfüllungen nur noch in Ausnahmefällen erstattet, wenn keine Alternativen zur Verfügung stehen und der Patient eine Amalgamfüllung wünscht.

9. Finnland (derzeitige Verwendung von Amalgam: < 1 %)

  • Langfristiges Ziel ist der vollständige Amalgam-Ausstieg bis 2030.
  • Kurzfristige Ziele: Reduzierung der Amalgamverwendung um mindestens 25 % bis 2022; 50 % bis 2025 und 75 % bis 2028.
  • Da die Verwendung von Amalgam durch das öffentliche Finanzierungsmodell gefördert wird, soll das Modell in den kommenden Jahren überprüft und unter diesem Gesichtspunkt erneuert werden.

10. Irland (derzeitige Verwendung von Amalgam: 20%)

  • Irland unterstützt einen schrittweisen Abbau bis zum Ausstieg/Verbot von Amalgam in allen Altersgruppen bis 2030.
  • Die Verwendung von Amalgam wird nur in klinischen Ausnahmefällen erlaubt sein und der Bedarf an klinischen Ausnahmen soll regelmäßig überprüft werden.
  • Das öffentliche Erstattungssystem wird überarbeitet, um quecksilberfreie Alternativen für berechtigte Personen in allen Altersgruppen zu fördern.

11. Spanien (derzeitige Verwendung: 1%)

  • Schrittweise Reduzierung der Verwendung von Dentalamalgam bis zur vollständigen Eliminierung 2030.
  • Plan zur Reduzierung des Einsatzes von Dentalamalgam durch Beschränkung der Verwendung auf spezielle medizinische Bedürfnisse
  •  Plan zur Einrichtung von exklusiven Gesundheitszentren, die autorisiert sind, Zahnfüllungen aus Amalgam zu legen, zu reparieren oder zu entfernen

12. Portugal (Verwendung von Amalgam: 26 % im Jahr 2012)

  • Die portugiesische Regierung hat sich verpflichtet, die Verwendung von Dentalamalgam schrittweise zu reduzieren und durch quecksilberfreie Materialien zu ersetzen. Zahnrestaurationen mit Amalgam sollen auf NHS-Gesundheitseinheiten (im Rahmen der primären Gesundheitsversorgung und der Krankenhausversorgung) und auf ordnungsgemäß begründeten Fälle beschränkt werden.
  •  Ab 2021, wann immer die Notwendigkeit einer Amalgamfüllung gerechtfertigt ist, müssen Patienten über die Behandlungsmethode aufgeklärt werden und ihr Einverständnis geben.

13. Zypern (Verwendung von Amalgam: 30 % im Jahr 2012)

  • Ab dem 1. Januar 2025 ist die Verwendung von Dentalamalgam bei Personen unter 18 Jahren verboten, es sei denn, der Zahnarzt hält es aufgrund besonderer medizinischer Bedürfnisse des Patienten für unbedingt erforderlich.
  •  Bis zum 1. Januar 2025 prüft Zypern die Möglichkeit, die Verwendung von Zahnamalgam in der gesamten Bevölkerung zu verbieten, es sei denn, der Zahnarzt hält es aufgrund spezifischer medizinischer Bedürfnisse des Patienten für absolut notwendig.

14. Ungarn (derzeitige Verwendung: 4%)

  • Ziel ist es, die Verwendung bis 2030 auf unter 1% zu senken,
  • die staatlichen Erstattungsregelungen anzupassen und
  • quecksilberfreie Alternativen zum bevorzugten Material für neue Füllungen zu machen

15. Niederlande (derzeitige Verwendung: 0,55 %)

  • Sollte die Verwendung von Amalgam auf über 1% ansteigt, werden die Niederlande Maßnahmen evaluieren, wie die Verwendung wieder reduziert werden kann.
  • An den zahnmedizinischen Fakultäten wird seit 1997 keine Verwendung von Amalgam mehr unterrichtet.

16. Österreich (Verwendung von Amalgam: 37 % im Jahr 2012)

  • Seit 1995 ist Amalgam bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder progressiver degenerativer Erkrankung des peripheren oder zentralen Nervensystems nicht indiziert.
  • Zahnamalgam darf nicht verwendet werden • für retrograde Wurzelfüllungen • als Material für Stumpfaufbauten unter Kronen oder Brücken; • als Verschlussmaterial für gegossene Kronen.

17. Deutschland (vorläufiger Plan, derzeitige Verwendung von Amalgam: < 10%)

  • Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, darauf hinzuwirken, den Einsatz von Amalgam in der zahnärztlichen Behandlung weiter zu reduzieren und auf unverzichtbare Sonderfälle zu beschränken.
  • Der vorläufige Nationale Plan konzentriert sich auf die Förderung von Kariesprävention und die Erhebung von Daten über die tatsächliche Verwendung von Dentalamalgam. Er soll in den Folgejahren periodisch aktualisiert werden.
  • Seit dem 01. Januar 2021 müssen Zahnärzte die Verwendung von Amalgamfüllungen bei der Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen angeben.

18. Estland (vorläufiger Plan 2019-2023, Verwendung von Amalgam: 1%)

19. Lettland (vorläufiger Plan 2019-2020)

  • Informationen über die Verwendung von Amalgam bei Erwachsenen sind derzeit nicht verfügbar. Solche Daten sollen mit der Einführung eines von Zahnärzten entwickelten Informationssystems für den Zeitraum 2020-2021 gesammelt werden.
  •  Das „Verfahren für die Organisation und Bezahlung von Gesundheitsleistungen“ (28. August 2018) sichert den Zugang zu staatlich finanzierten zahnärztlichen Leistungen (einschließlich der Nutzung von Alternativen) für Kinder unter 18 Jahren.

20. Litauen (vorläufiger Plan, Verwendung von Amalgam: 57 % im Jahr 2012)

  • Zahnmedizinstudenten an litauischen Universitäten werden lediglich theorethisch in die Verwendung von Amalgam eingeführt, aber seit 2008 nicht mehr praktisch darin unterrichtet.
  • Die derzeit umgesetzten Maßnahmen zur Verringerung der Verwendung von Amalgam sollen jedes Kalenderjahr anhand verschiedener Kriterien evaluiert werden. Bis zum 1. Februar eines jeden Jahres legen die Behörden und Einrichtungen, die den Aktionsplan umsetzen, dem Nationalen Zentrum für öffentliche Gesundheit des Gesundheitsministeriums einen Bericht über die Umsetzung der Maßnahmen des vergangenen Jahres vor.
  • Bis zum 1. März eines jeden Jahres erstellt das Nationale Zentrum für öffentliche Gesundheit dann einen Bericht über die Umsetzung der Maßnahmen, der der Koordinierungsbehörde für die Umsetzung der Verordnung 2017/852 vorgelegt wird.
  • Ab Mai 2021 dürfen Zahnamalgame nur noch für die Füllung von mittleren bis tiefen Dentinkavitäten (mindestens 2 mm tief) verwendet werden.

21. Griechenland (vorläufiger Plan, Verwendung von Amalgam: 10%)

  • Erhebung von Daten über die aktuelle Verwendung von Zahnamalgam.
  • Prävention von Karies
  • Kampagne zur Information von Zahnärzten und der Öffentlichkeit über die gesundheitlichen Auswirkungen von Quecksilber und den Beitrag, den die Verringerung der Verwendung von Zahnamalgam zur Begrenzung der Quecksilberfreisetzung leistet.

22. Rumänien (Verwendung von Amalgam: 71 % im Jahr 2012)

  • Die Verwendung von Dentalamalgam soll nur in einer ausgewählten Liste von medizinischen Kliniken erlaubt werden.
  • Patienten sind verpflichtet, vor der Verwendung von Amalgam eine informierte Einwilligung auszufüllen.

23. Bulgarien (Verwendung von Amalgam: 30 % im Jahr 2012)

  • Bulgarien betont die Notwendigkeit der Datenerhebung von der tatsächlichen Verwendung von Amalgam, die Notwendigkeit einer verstärkten Prävention und der Aufklärung von Zahnmedizinstudenten und der Bevölkerung über die Risiken von Zahnamalgam.

24. Frankreich (Verwendung von Amalgam: 5% – 25%)

  • Der NAP konzentriert sich in erster Linie auf die Prävention von Karies und betont den kontinuierlichen Rückgang der Verwendung von Dentalamalgam.
  • 2014 aktualisierte die Zahnärztekammer ihre Behandlungsempfehlung für Füllungsmaterialien und fordert seither Zahnärzte auf, Dentalamalgam nur bei wenigen begrenzten und begründeten Indikationen zu verwenden.

25. Luxemburg (Verwendung von Amalgam: 26 % im Jahr 2012)

  • Die Gesundheitsdirektion hat einen nationalen Plan erstellt, dessen Ziele die lebenslange Vorbeugung von Zahnkaries, der einfache Zugang zu Behandlungen mit quecksilberfreien Materialien, eine objektive Kommunikation über Risiken und Alternativen zur Reduzierung der Verwendung von Zahnamalgam und ein professionelles Management von Amalgamabfällen zur Vermeidung von Umweltverschmutzung sind.

26. Belgien (Verwendung von Amalgam: 5% – 7%)

  • Der NAP konzentriert sich in erster Linie auf die Prävention von Karies und hebt den kontinuierlichen Rückgang des Einsatzes von Amalgam hervor.

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Europa

1. Norwegen (derzeitige Verwendung von Amalgam: 0%)

  • 1991 gab Norwegen die ersten Richtlinien heraus um die Verwendung von Amalgam aufgrund der Umweltauswirkungen einzuschränken. Im Jahr 2003 wurden strengere Richtlinien erlassen, die vorschrieben alternative Matrialien als erste Wahl für Füllungen zu verwenden.
  • Seit 2008 gilt in Norwegen ein generelles Verbot von quecksilberhaltigen Produkten. Dies beinhaltete auch ein Verbot von Amalgam, mit einer – inzwischen abgelaufenen – Ausnahmeregelung für Sonderfälle.
  • Die Verwendung von Amalgam ist seit 2011 ohne Ausgaben verboten.

2. Neukaledonien (Frankreich)

  • Am 16. September 2019 hat das Haut-Commissariat de la République en Nouvelle-Calédonie beschlossen, die Verwendung von Dentalamalgam sofort einzustellen.

3. Republik Moldau

  • Zum Schutz der Gesundheit und der Umwelt ist die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Verwendung von Dentalamalgam seit dem 15.02.2020 verboten.

4. Schweiz (derzeitige Verwendung von Amalgam: weniger als 1%)

  • Die Schweiz verbietet seit dem 31. Dezember 2017 über die Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung die Verwendung von Dentalamalgam in Fällen, in denen aus medizinischen Gründen einem anderen Füllungsmaterial der Vorzug gegeben werden kann.
  • In jedem Fall ist die Zustimmung des Patienten zum Behandlungsverfahren unbedingt erforderlich.

5. Island

  • Seit dem 1. Juli 2019 ist die Verwendung von Zahnamalgam für die zahnärztliche Behandlung von Milchzähnen, bei Kindern unter 15 Jahren sowie schwangeren und stillenden Frauen verboten.
  • Der Gesundheitsminister kündigte an, in Absprache mit dem für öffentliche Gesundheit und Prävention zuständigen Minister einen Aktionsplan für Maßnahmen zu erstellen, die ergriffen werden müssen, um die Verwendung von Zahnamalgam zu verringern.

6. Albanien

  •  Seit dem 1. Juli 2021 ist die Verwendung von Dentalamalgam für die zahnärztliche Behandlung von Milchzähnen, bei Kindern unter 15 Jahren sowie schwangeren und stillenden Frauen verboten.
  • Bis zum 1. Juli 2021 soll das Gesundheitsministerium einen nationalen Plan mit Maßnahmen vorbereiten, die für den schrittweisen Ausstieg aus der Verwendung von Zahnamalgam zu ergreifen sind.

7. Vereinigtes Königsreich

  • Die europäische Quecksilberverordnung aus dem Jahr 2017 wurde nach dem Brexit in nationales Recht umgesetzt und verbietet die Verwendung von Dentalamalgam für die Behandlungen von Milchzähnen, bei Kindern unter 15 Jahren sowie schwangeren und stillenden Frauen in England, Schottland, Wales und Nordirland.

Griechenland plant Amalgam-Ausstieg

Der nationale Plan ist eine Anforderung der EU-Quecksilberverordnung, die ursprünglich bis Juli 2019 erfüllt werden sollte. Nun ist Griechenland das vorletzte Mitglied, das dieser Anforderung nachkommt, während die EU-Quecksilberverordnung bereits überarbeitet wird.

Der Plan formuliert zwar das Ziel, die Verwendung von Quecksilber schrittweise einzustellen, aber wie und wann dies geschehen soll, bleibt unklar.

Die einzigen beschriebenen Maßnahmen zur Verringerung der Verwendung von Amalgam sind eine Kampagne zur Kariesprävention, die Veröffentlichung einer populärwissenschaftlichen Broschüre auf der Website der Hellenic Dental Federation (HDF) mit dem Titel „Dental amalgam: protecting oral health, protecting the environment“ und der Versand von Rundschreiben an die HDF-Mitglieder mit dem Titel „Dental amalgam: conditional use or phase-out“.

Zumindest erkennt das Gesundheitsministerium an, dass weitere Schritte folgen müssen, und will den nationalen Plan regelmäßig überarbeiten.

Um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu überprüfen, soll die tatsächliche Verwendung von Amalgam untersucht und verfolgt werden.

Hier ist der griechische Nationale Aktionsplan im Original:

Weitere europäische Pläne zur schrittweisen Abschaffung von Amalgam finden Sie in dem Tracker des European Center for Environmental Medicine: